Das Verkaufen Räuchermischungen (in) Online – Shops

In diesem Bereich unserer kleinen Beratungsseite raeuchermischungen-portal.com möchten wir ein paar Informationen zur Legalität von Legal Highs, und im Speziellen von Räuchermischungen aufbereiten und präsentieren. Oftmals gibt es bei Konsumenten und vielmals auch bei den Medien, die es durch die Arbeit von ausgebildeten Journalisten besser wissen sollten, eine große und weitreichende Verwirrung. Weder das Internet mit seinen verschiedenen und ungleichmäßig gestreuten Informationen und Meinungen, noch die Rechtsprechung unterschiedlicher Instanzen sorgen für Klarheit. Doch dazu mehr in weiteren Artikeln. Hier soll es nun erst einmal um die allgemeine Rechtslage gehen.

Das verkaufen Räuchermischungen Online Shops

Zuerst sollte man sich Gedanken darüber machen, warum überhaupt eine Diskussion über die Legalität von Legal Highs nötig ist. Denn diese Artikel und speziell die Produktgruppe der Räuchermischungen stehen immer wieder in Verruf, sind immer wieder Gegenstand von Gerichtsverhandlungen und sorgten in der Vergangenheit in einigen Fällen zu Razzien und / oder Hausdurchsuchungen. Es handelt sich also nicht nur um Kräuter, das wissen nun alle. Das wissen Händler, Konsumenten und der Staat sowieso.

Bei Räuchermischungen handelt es sich um Kräutermischungen, die mit chemischen Stoffen, mit künstlichen Cannabinoiden versetzt sind. Verräuchert man diese Mischungen nun – auf welche Weise sei dabei einmal dahingestellt – dann kommt es beim Anwender zu verschiedenen psychischen und physischen Reaktionen. Diese variieren von Mischung zu Mischung, weswegen wir bei unseren Shop-Tests auch immer auf die Artikelbeschreibungen und deren Ausführlichkeit schauen. Wir wollen, dass unsere Leser und damit die potentiellen Kunden der von uns vorgeschlagenen Shops nur das einkaufen, was sie auch vertragen.

Arzneimittel, Betäubungsmittel, BGH und EuGH

In der Vergangenheit wurde das Arzneimittelgesetz häufig als Ausrede genutzt, um Betreiber von Räuchermischungen Online Shops hochzunehmen. Nicht selten wurden dabei auch Kundenlisten konfisziert und einige der Personen aus diesen Listen aufgesucht und mit Hausdurchsuchungen belästigt. Dies ist nun in dieser Form nicht mehr möglich – aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs. Dazu aber mehr in einem weiteren Artikel.

Nun müssen sich Händler und Konsumenten zwar keine Sorgen mehr machen, was das spontane Eingreifen der Polizei in das Alltagsgeschäft angeht, jedoch müssen sie immer noch einige Regelungen und Gesetze beachten. Es dürfen nämlich keine Stoffe, also wirkungsverstärkende und wirkungsauslösende Cannabinoide, in den Räuchermischungen vorhanden sein, die in der Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes gelistet sind.

Aktuelle Verwirrung

Wir gehen auch auf dieses Thema noch einmal gesondert ein, hier nur ein Hinweis: Der Bundesgerichtshof hat zum 14.01.2015 die Mindestgrenze für die sogenannte „nicht geringe Menge“ von einigen Stoffen herabgesetzt. Jedoch sind diese schon in Anlage II des BtMG gelistet und damit verboten. Sollte sich hierzu noch eine Klärung ergeben, werden wir diese zugänglich machen.